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Judo

Judo (frei übersetzt): der sanfte Weg -- ist eine Kampfkunst aus Japan. Der Systemgründer Professor Jigoro Kano (1860 – 1938), ein erfahrener Kampfsportler, entwickelte um 1880 aus verschiedenen Kampfsportarten das Judo. Ziel des Judo sind nicht nur die verschiedenen Techniken im Stand und Boden, es sollen auch Geist und Körper geschult werden.Jigoro Kano BW 4375px

Judo ist weltweit vertreten und seit vielen Jahren eine olympische Sportart. Es wird in vielen verschiedenen Ligen bis hin zur Bundesliga und von der Vereinsmeisterschaft bis zur Weltmeisterschaft gekämpft. 

Die Internationale Judo Föderation mit Sitz in Lausanne ist die weltweite Dachorganisation. Diese schließt alle nationalen Verbände zusammen. In Deutschland ist es der Deutsche Judo Bund, indem die Bundesländer, so auch der Niedersächsische Judoverband, organisiert sind.

Die Techniken im Judo unterteilen sich in Würfe, Haltegriffe, Hebel und Würger. Die Graduierung des Judoka ist an den verschieden farbigen Gürteln (Obi) zu erkennen. Farbige Gürtel für die Schüler (9. Kyu Grad bis 1. Kyu Grad) und schwarze Gürtel für den Meister (1. Dan bis 5. Dan.) sowie dem rot-weißen Gürtel (6. Dan bis 8. Dan) und dem roten für den 9. und 10. Dan-Grad.

Trainiert und gekämpft wird im Judoanzug, dem Judo-Gi, mit dem entsprechend farbigen Obi. Der Übungsraum, Dojo genannt, ist ganz oder teilweise mit den Judomatten (Tatami) ausgelegt. Auf diesen Matten wird trainiert. Die Matte wird grundsätzlich nur barfuß und im Judo-Gi betreten.

Nach dem traditionellen gemeinsamen An- und Abgrüßen „Mokuso“ (Kurze Ruhe/Meditation) vor und nach dem Training beginnt/endet das gemeinsame Trainieren. Das Training setzt sich aus Aufwärmübungen, Grundwissen zu Körperstrukturen, Fallschule, Übungskämpfe (Randori), Judowerte, dem sportlichen Regelwerk und dem Erlernen von verschiedenen Judotechniken zusammen.

Um Judo zu erlernen, bedarf es keinerlei Vorkenntnisse. Judo ist ein Kampfsport. Ohne Körperkontakt und Nähe zum Partner geht es nicht. Natürlich kann es auch mal weh tun, aber das Verletzungsrisiko beim Judo ist wesentlich geringer als bei vielen anderen Sportarten.  Es wird weder getreten noch geschlagen. Grundsätzlich muss der Judoka das Fallen in alle Richtungen lernen und beherrschen. Dies ist wichtig, um sich bei den verschiedenen Wurftechniken nicht zu verletzen.

Es gibt feste Regeln, wie gekämpft, geworfen, gehalten, gehebelt oder auch mal gewürgt werden darf. Der Judoka hat die Aufgabe, auf seinen Trainingspartner zu achten und diesen nicht zu verletzen.                                                                                                                                            

Das Erlernen und Beachten der Judowerte

Höflichkeit

Ehrlichkeit

Ernsthaftigkeit

Bescheidenheit

Hilfsbereitschaft

Respekt

Mut

Selbstbeherrschung

Wertschätzung

Freundschaft

ist unheimlich wichtig, um miteinander trainieren zu können.

Ein Probetraining ist jederzeit möglich.

Im Judoverein Nippon Lohnde e.V. trainieren wir nach den Regeln, die der Deutsche Judo Bund vorgibt. Wir betreiben den Judo Sport auf Basis des Breitensports. Wir trainieren Judo mit Spaß und Freude. Auch außerhalb des Dojos sind wir gemeinsam bei verschiedenen Aktivitäten oder auch gemeinsamen Freizeiten unterwegs. Schaut einfach mal vorbei oder macht gleich beim Training mit. Das Trainerteam vom Judoverein Nippon Lohnde freut sich auf euch.

Ansprechpartner für weitere Informationen zum Training:

Heinz Hoffmann

Telefon 05137 / 811 79 40

Mobil 0175 96 96 96 9

oder per E-Mail

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